Informationen zur Jagdausbildung

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Ihre Jagdausbildung in Schwabmünchen bei Augsburg

Die Ausbildungskurse sind an vier unterschiedlichen Terminen im Jahr möglich und optimal auf die staatlichen Jägerprüfungstermine abgestimmt. So können sich die Teilnehmer in der Jagd- und Naturschule Wertachtal die für sie am besten passende Zeit heraussuchen. Stolz sind wir vor allem auf unsere Referenten, die nur das unterrichten, was sie auch täglich in ihrem Beruf ausüben. Mit diesem Fachwissen haben wir bereits mehr als 200 Schüler erfolgreich zur Jägerprüfung führen können.

Folgende Fächer sind Inhalt unserer Kurse:
Wildtierkunde, Naturschutz, Landbau, Waldbau, Hundewesen, Jagdrecht, jagdliche Praxis, Waffenkunde, Flintenschießen, Kugelschießen auf den Schießständen in Usterbach und Langerringen, Waffenhandhabung, Wildbrethygiene, Praxis im Jagdrevier.

Individuell gehen wir bei unseren Schulungen auf die Stärken und Schwächen unserer Kursteilnehmer ein und bereiten so jeden Jungjäger optimal auf die Prüfung vor. Wichtig ist uns dabei, den Teilnehmern vor allem auch die Freude an der Jagd zu vermitteln. Denn: Nur das, was man gerne tut, macht man auch richtig gut! Nicht zu kurz kommt aber natürlich auch der ökologische Aspekt der Jagd. Die Jagd auszuüben ist nicht nur eine Passion, sondern bedeutet auch eine große Verantwortung.

Ihre Ausbildung bei uns:

Theorie

Unser Theorieunterricht

Der theoretische Unterricht findet in Schwabmünchen, Luitpoldstraße 22 statt. Unterrichtstage sind Freitag von 19:00 bis 22:00 Uhr und Sonntag von 09:00 bis 15:00 Uhr. Wir bieten weit mehr als die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen 60 Theoriestunden an. Der Unterrichtsraum bietet Platz für 15 Jagdscheinanwärter. Dies ist auch die Obergrenze der Teilnehmer, da wir der Meinung sind, dass man so jeden Teilnehmer noch individuell beraten und effektiv schulen kann. Unsere Schulungsliteratur besteht aus dem Heintges-Lernmaterial sowie dem Standardwerk „Krebs“. Weiter ergänzt eine App mit allen schriftlichen Prüfungsfragen die Standardliteratur.

Für die mündliche Prüfung stellen wir einen Prüfungskatalog zur Verfügung, den wir seit Jahren durch die Teilnahme unserer Referenten an den mündlichen Prüfungen sowie aus Gedächtnisprotokollen ehemaliger Schüler zusammenstellen.

Die intensive Vorbereitung auf die Waffenhandhabungsprüfung erfolgt im Intensivkurs zwei Wochen vor der entsprechenden Prüfung.

Unser Praxisunterricht

Unser Praxisunterricht besteht aus Reviergängen in diversen Revieren in der Region. Der Prüfling hat die Möglichkeit, Wald-, Feld- und Wasserreviere vor Ort kennenzulernen. Hier werden die Bereiche Wildtierkunde, jagdliche Praxis, Naturschutz, Land- und Waldbau sowie das Hundewesen aus der Theorie anschaulich vertieft.

Auch im Praxisteil werden wesentlich mehr als die vom Gesetzgeber geforderten 60 Pflichtstunden angeboten.

Weiter wird ein erlegtes Stück Schalenwild unter hygienischen Voraussetzungen „küchenfertig“ gemacht.

Ein Jagdtag

Jagen heißt vor allem hegen. Aber auch ernten.

Nach Möglichkeit und Jahreszeit bieten wir unseren Kursteilnehmern an, als Treiber und Beobachter an Treib- und Drückjagden teilzunehmen, um so erste jagdliche Erfahrungen zu sammeln und auch Kontakte zu knüpfen.

Ein solcher Tag zeigt die umfangreiche Organisation der entsprechenden Jagd sowie das Zusammenspiel von Jägern, Treibern und natürlich unseren unverzichtbaren vierbeinigen Helfern, den Jagdhunden.

Im Anschluss wird das erlegte Wild entsprechend der Tradition mit dem Jagdhorn „verblasen“ und die Strecke gelegt. Dann beginnt die „rote Arbeit“ mit dem Aufbrechen und Versorgen des Wildes. Denn Wild ist ein hervorragendes natürliches Lebensmittel und, richtig zubereitet, eine Delikatesse.

Unsere Jagdreviere

Das für die Praxis erforderliche Handwerk lernen unsere Kursteilnehmer in den beiden Jagdrevieren in den Stauden und auf dem Lechfeld. Die Stauden bilden den südlichen Teil des Naturparks Augsburg und umfassen eine Fläche von rund 350 Quadratkilometern. Das Revier besticht durch seine sanften Hügel und ausgedehnte Waldgebiete mit einem herrlichen Bestand an Laubbäumen. Das Lechfeld liegt an den Alpenflüssen zwischen Lech und Wertach und ist einerseits eines der geschichtsträchtigsten Gebiete Deutschlands und andererseits eine der artenreichsten Flächen Europas.

In diesen beiden idyllischen Revieren lernen unsere Kursteilnehmer nicht nur den Bau eines optimalen Hochsitzes, sondern auch das richtige Ansprechen von Wild, eine der wichtigsten Anforderungen an künftige Jäger. Mit diesen Kenntnissen können Wildart, Geschlecht und Alter richtig bestimmt werden.

Um das richtige Gefühl für die Jagd zu bekommen, werden in den Kursen wichtige jagdliche Einrichtungen wie Kirrungen besichtigt. Fütterungen, Revierarbeiten und die spannende Fährtenkunde runden die Schulung in den Revieren ab.

Unsere Ausbildungsstätte

In Schwabmünchen, Luitpoldstraße 22 befindet sich unser Ausbildungsraum für den theoretischen Unterricht. Neben dem großen Ausbildungsraum befindet sich eine Küche, in der unsere Jungjäger-Aspiranten mitgebrachte Speisen zubereiten können, sowie eine Sanitäranlage.

Unsere Referenten unterrichten mit modernsten Kommunikationsmitteln und präsentieren ihre Fachgebiete zeitgemäß. Eine umfangreiche Sammlung von Präparaten und Schautafeln ergänzt die Vorträge. Weiter zeigen unsere Referenten ihr eigenes, in ihrer jahrelangen Praxis gesammeltes Unterrichtsmaterial.

Rezensionen von ehemaligen Schülern

Die Rezensionen zum Nachlesen

Ich kann diese Jagdschule uneingeschränkt weiterempfehlen. Vom ersten Tag an habe ich mich bestens aufgehoben gefühlt. Die Organisation war top, die Räumlichkeiten sehr gut ausgestattet – aber was diese Schule wirklich besonders macht, sind die Dozenten. Fachlich extrem kompetent, geduldig und immer bereit, auf individuelle Fragen einzugehen.

Der Unterricht war praxisnah, anschaulich und nie trocken – selbst komplexe Themen wurden verständlich vermittelt. Besonders beeindruckt hat mich, mit wie viel Engagement und Herzblut die Ausbilder ihre Passion leben und ihr Wissen weitergeben.

Dank dieser exzellenten Ausbildung habe ich die Jägerprüfung beim ersten Anlauf bestanden und fühle mich nun gut vorbereitet für meine ersten Schritte in der jagdlichen Praxis. Vielen herzlichen Dank an das gesamte Team – besser hätte ich es mir nicht wünschen!

Liebe Jagd- und Naturfreunde

Im Frühjahr 2024 habe ich mich entschlossen, meine Jagdausbildung bei der Jagd- und Naturschule Wertachtal anzutreten, um dieses alte und ehrwürdige Handwerk zu erlernen. Der Abschluss erfolgte im Dezember 2024.

Die Schule bietet eine Jagdausbildung auf höchstem Niveau, die mit einem perfekt abgestimmten Lehrplan und außergewöhnlichen Dozent:innen überzeugt. Jeder Lehrende bringt nicht nur umfassende Expertise mit, sondern auch eine Leidenschaft, die den Unterricht lebendig und bereichernd macht. Diskussionen über den reinen Lernstoff hinaus vermitteln ein tieferes Verständnis und geben wertvolle Einblicke in die Welt der Jagd.

Die Verbindung von Theorie und Praxis ist hervorragend ausbalanciert. Die Vorbereitung auf die schriftlichen, mündlichen und praktischen Prüfungen ist intensiv, und die kleine Kursgröße ermöglicht eine individuelle Betreuung. Besonders beeindruckend war die Erfolgsquote: Alle Teilnehmer*innen meines Kurses haben bestanden, was die hohe Ausbildungsqualität unterstreicht. Diese tolle Gruppe ist auch jetzt noch im regelmäßigen Austausch und bereichern den Start in das Jägerleben.

Flexibilität wird hier großgeschrieben. Ob Präsenz oder Zoom, die Schule bietet individuell zugeschnittene Optionen und geht auch kurzfristig auf Wünsche ein. Dennoch ist Eigeninitiative gefragt: Eigenständiges Lernen und die frühzeitige Organisation von Lerngruppen sind essenziell, um das volle Potenzial der Ausbildung auszuschöpfen.

Die Schule lebt ihren Anspruch, Jäger*innen auszubilden, die Verantwortung, Wissen und Respekt in die Praxis umsetzen. Diese Ausbildung ist nicht nur eine Vorbereitung auf die Prüfungen, sondern eine prägende Erfahrung, die weit darüber hinausgeht. Absolut empfehlenswert!

Sollten Sie sich für die Ausbildung bei dieser Jagdschule entscheiden, wünsche ich Ihnen schon jetzt viel Freude und Erfolg!

Mit waidmännischen Grüßen,

Dr. Andreas Hawe

Schüler, Landtagskandidaten, Polizistinnen, Naturwissenschaftler, Rentner, Finanzdepot-Managerinnen, Berufssoldaten, Rechtsanwältinnen und viele mehr: Eine Jagdschule ist vor die Aufgabe gestellt, ein breit gestreutes Kunden- bzw. Schülerspektrum auf die anspruchsvolle Jägerprüfung in Theorie und Praxis vorzubereiten.

Herr Wurm und sein Dozententeam von der Jagd- und Naturschule Wertachtal meistern diese Herausforderung hervorragend und mit sichtbarer Freude. Mit leichtem, dem Umfang und der Ernsthaftigkeit der Lernmaterie angepasstem Druck, sehr gutem Zeitmanagement sowie didaktischem Geschick wird vorgetragen, abgefragt, trainiert und aufs Wesentliche fokussiert, wobei zur Auflockerung jeweils eine gute Prise Humor eingestreut wird. Den durchweg praktisch erfahrenen Dozenten der Jagdschule gelingt es, die Prüfungskandidaten mit ihrer Begeisterung anzustecken.

Der aus den Gedächtnisprotokollen ehemaliger Schüler zusammengetragene umfangreiche Prüfungskatalog, der auch laufend aktualisiert wird, ist meiner Ansicht nach – neben dem Dozententeam – Teil des Erfolgsrezeptes und womöglich ein Alleinstellungsmerkmal der Jagd- und Naturschule, in jedem Fall aber für die Theorieprüfung sehr hilfreich.

Egal mit welcher Motivation und welchem Hintergrund man die Jägerprüfung machen möchte, ich kann uneingeschränkt empfehlen, die entsprechende Ausbildung bei der Jagd- und Naturschule Wertachtal zu absolvieren.

Dr. Claus Heine-Kempkens

Finning

Auch wenn Sie Ausländer sind, können Sie diese Jagdschule ohne zu zögern wählen.

Ich wurde zunächst durch das attraktive Webdesign angezogen und habe mich dann an den Herr Wurm gewandt und meine Interesse geäußert. Dann wurde ich von Herr Wurm ermutigt, meine Bedenken wegen der Sprachbarriere zu zerstreuen. Während der fünf Monate wurde ich von den Dozenten nicht ungerecht behandelt, keiner von ihnen versäumte den Kurs, auch nicht der nette Herr Fischer, der während seiner Krankheit zum Schießtraining kam.

Was ich sehr schätzte, war die deutsche Umsetzung von Tier- und Naturschutzgesetzen, die Bemühungen der“ alten“ Jäger in Sachen Hege waren erstaunlich, eine solche Philosophie und Einstellung der gesamten Gesellschaft fehlt eigentlich in meinem Land.

Auch für Erwachsene mit begrenzter Zeit und begrenztem Budget ist das Angebot sehr gut geeignet. Erstens, die Ausbildung wurde außerhalb Arbeitszeit abgehalten, Ich empfehle, die Kurse trotz der online Möglichkeiten persönlich zu besuchen, weil die Präparate und Waffen viel verständlicher sind, wenn man sie vor Ort intensiv bearbeitet. Zweitens ist das Gebühr im Vergleich zu einer rein gewinnorientierten Jagdschule sehr günstig. Meine Freunde haben mehr als doppelt so viel für den Unterricht ausgegeben und trotzdem ihre Prüfungen nicht bestanden.

Und schließlich habe ich alle meine Prüfungen in einem Durchgang bestanden!

Viel Glück für zukünftige Jungjäger!

Mit freundlichen Grüßen

Jiewen Zhao

Nach unermüdlichem Einsatz habe ich endlich meinen Jagdschein erhalten!

Ich habe meinen Jagdkurs während der Corona-Zeit absolviert. Da die Schule Online-Unterricht angeboten hat, habe ich mich für diesen Kurs entschieden. Die Möglichkeit, den Kurs bequem von zu Hause aus zu absolvieren, war äußerst praktisch. Allerdings gab es auch einige Nachteile, wie zum Beispiel das Fehlen von realen Präparatoren und Waffen. Aus diesem Grund hat die Schule einige Pflichtstunden vor Ort angeboten, bei denen dieselben Modelle und Lehrmittel wie bei der Prüfung verwendet wurden, darunter Waffenmodelle, Tier- und Pflanzenpräparate sowie Bilder von Jagdhunden.

Besonders beeindruckt hat mich, dass die Schule auch diverse praktische Kurse angeboten hat. Diese beinhalteten Exkursion im Jagdrevier, bei denen alles, was wir sahen, sofort erklärt wurde – von Pflanzenkunde über Tierspuren bis hin zu Kirrungen. Diese Kombination aus Praxis und Theorie hat mir geholfen, die Lehrinhalte besser zu verstehen.

Die Inhouse-Übungen im Bereich des Büchsenschießens waren aufgrund der Pandemie relativ begrenzt, aber es bestand die Möglichkeit, zusätzliche Einzelstunden mit den Lehrern zu vereinbaren. Im Bereich des Schrotschießens war die Trainingsintensität Outdoor dagegen sehr stark.

Nach Abschluss aller Kurse gab es zudem eine mündliche Vorprüfung und eine praktische Prüfungssimulation.

Diese Vorbereitung hat mir sehr geholfen, mich schneller an den Prüfungsablauf zu gewöhnen und die Prüfungsinhalte besser zu verstehen, Lücken schließen und Versäumnisse ausgleichen.

Insgesamt war es eine sehr positive Erfahrung. Die Schule verfügt über sehr erfahrene Lehrkräfte, und der Kursinhalt war sowohl umfangreich als auch praxisnah gestaltet.

Mengnan Dong

Ingolstadt

Ich habe beschlossen Jäger zu werden!

Meine Ziele: Nach vier Monaten Ausbildung in einer Jagdschule in Bayern das grüne Abitur (Jagdschein) zu erlangen und die Natur verbunden mit der Jagd in Zukunft neu zu erfahren!

Voraussetzungen: Interesse an“ Natur und Jagd“!

Lernbereitschaft und Eigeninitiative!

Für das erreichen meiner Ziele eine geeignete Jagdschule in Bayern finden!

Ergebnis: ich habe meine Ziele nach vier Monaten intensive Ausbildung in der Jagd und Natur Schule Wertachtal erreicht und darf mich jetzt Jungjäger nennen!

Garant für den Erfolg:

Die Ausbilder: Fachleute mit Kompetenz Qualifikation und Erfahrung in allen Ausbildungsbereichen!

Prüfungsvorbereitung: Vorprüfungen zeitnah zu den Hauptprüfungsterminen nahe am Original, teilweise mit externen Prüfung! (Genial)

Hans Lix

Burgheim 27.01.2021

„Wir haben die gemeinsame Ausbildungszeit sehr genießen können, verbrachten wir doch fast jede frei Minute zusammen damit, gefühlt Alles über unsere heimische Flora und Fauna zu lernen.

Man erhält eine sehr detaillierte und umfangreiche Ausbildung zum „Einzigen ausgebildeten Naturschützer“, der lernt, die Kreisläufe in unserem Wald und Flur verstehen zu können.

Vom kleinen Apollofalter bis hin zum großen Elch lernt man nahezu jedes europäische Lebewesen kennen, teilweise bis ins kleinste Detail. Zahnformeln, Setzzeit, Brunft, wie viele Eier legt die Ringeltaube, wie viele die Waldschnepfe… und welche Farbe haben die und wie läuft das genau ab? Anatomie, Physiologie, Naturschutz und deren Gesetze, Forstwirtschaft, Landwirtschaft, Infektionsschutz bzgl. Zoonosen und Krankheiten erkennen, Wildbrethygiene. Aber auch rein jagdliche Themen wie Waffengesetze und Waffenkunde/-Handhabung und die jagdliche Praxis, um das Handwerk zu erlernen.

Man kann also mit gutem Gewissen sagen, dass man als Inhaber des „Jagdscheins in Bayern“ das „grüne Abitur“ bestanden hat. Zumindest ist das durch die Ausbildung an der Jagd und Naturschule Wertachtal so.

Um mit offenen Augen durch unsere Natur zu gehen und die Dinge mit viel Hintergrundwissen zu beobachten ist diesen Ausbildung definitiv für Jedermann/-frau geeignet.

Egal ob man Spaziergänger, Outdoorspezialist, Reiter, Bergsteiger, Pilzsammler, Kanufahrer, Veganer, Hundebesitzer oder einfach nur wissbegieriger Naturfreund und Naturschützer ist.“

Hallo liebe Jagd- und Naturfreunde,

im Dezember 2018 habe ich mich spontan dazu entschieden, den Jagdschein an der Jagd- und Naturschule zu machen.

Ich hatte, ehrlich gesagt, wenig Erfahrung mit der Jagd, war der Natur aber schon immer sehr verbunden, somit startete ich am 10.01.19 meine Ausbildung. Mit sehr viel Respekt und auch ein wenig Angst, was da auf mich zukommt, betrat ich den Unterrichtsraum. Ich hatte in den ersten 15 Minuten ein super Gefühl, was die anderen Kursteilnehmer betraf ( war schon ein lustiger Haufen ). Außerdem waren am ersten Tag alle Ausbilder zum Kennenlernen in der Schule, somit war ich mir auch nach weiteren 15 Minuten sicher, alles richtig gemacht zu haben. Dies bestätigte sich nach den ersten Unterrichtsstunden, von jedem Ausbilder wurde einem die Angst genommen! Die Inhalte vertieften sich von Stunde zu Stunde und machten auch bei trockenen Themen immer einen riesen Spaß.

Alles in Allem war es eine super spannende und lehrreiche Zeit und ich konnte am 19.06.2019 erfolgreich die Prüfung ablegen. Vielen Dank auch noch jetzt an die Schule und jedem einzelnen Dozenten für diese tolle Zeit, jeder der Ausbilder hat immer einen super Job gemacht, auch wenn wir mal anstrengend waren. In dieser Schule wird die Passion Jagd noch gelebt und es werden Jäger und keine Jagdscheininhaber ausgebildet.

Horrido und Waidmannsheil

Markus Hillenbrand

Bobingen, 07.02.2021

Hallo angehende Jägerinen & Jäger,

ich habe bei der Jagdschule Wertachtal meinen Jagschein im Herbst 2020 gemacht.

Den Entschluss Jäger zu werden, habe ich schon länger gefasst. Da ich selbst Waldbesitzer bin und weiß, wie wichtig ein gesunder, artenreicher und angepasster Wildbestand ist, wollte ich das Heft (Gewehr) selbst in die Hand nehmen.

Aber Jäger sein bedeutet sehr viel mehr, als einfach Wild zu erlegen, es ist eine große Verantwortung, der man sich bewusst sein muss. Die Ausbildung ist recht umfangreich, verlangt einiges von euch ab und umfasst ein riesiges Spektrum an Themengebieten bzw. Lernstoff.

Keine Angst, die Dozenten sind top ausgebildete Fachleute, die auf jede Frage eine Antwort haben und mir den Stoff sicher vermittelt haben.

Ohne übertreiben zu wollen, denke ich, dass ihr keine besseren Lehrer finden werdet.

Die Unterrichtsgestaltung war abwechslungsreich und der Spaß kam auch nicht zu kurz 🙂

Für die Jagdschule Wertachtal habe ich mich bewusst entschieden, da sie von zwei erfahrenen, passionierten Jägern geführt wird und es ihnen wichtig ist, Jägerinen & Jäger aus euch zumachen, nicht nur Jagdscheininhaber.

In diesem Sinne

Horrido & Waidmannsheil

Hallo liebe Jagd- und Naturfreunde und alle die Jäger werden wollen!

Ja, wo fange ich den an euch zu erzählen?

Im Frühjahr 2020 haben wir zwei den Entschluss gefasst „ okay, wir tun´s, wir melden uns beim Gerhard zum Jagdschein an“. Wir haben natürlich ausführlich vorher drüber nachgedacht uns informiert und beraten, so eine Entscheidung trifft man ja nicht unüberlegt, aber dann auch wirklich die Anmeldung auszufüllen war schon so etwas wie ein kleiner „Meilenstein“.

Wir waren zwar immer schon Natur verbunden, allerdings Jagdlich aus keiner unserer Familien „vorbelastet“ Durch den Einzug unseres neuen Familien Mitgliedes (Fellnase Timba – Jagdhund) und das gute zu Reden unserer Freunde (langjährige Jäger) wurde das Interesse an der Jagd dann immer größer.

So kam also der Tag nach der Anmeldung, wo wir unsere ganzen Unterlagen holen durften (Krebs, Heintges, online Portal und co. ) und als wir die Wälzer dann in der Hand hielten und uns nahe gelegt wurde, fangt lieber frühzeitig schon mal zum durchlesen an : ) dämmerte uns so ganz langsam, auf was wir uns da denn eingelassen haben. Startschuss war der 07.01.2021, dank Corona natürlich alles Online und so wurde unser Wohnzimmer für die nächsten Monate zum „homeschooling – office“ umgebaut.Für unsere Ausbilder war dieser Kurs auch ein kleines bisschen Neuland, denn via Zoom, 15 Dilettanten die Wildtierkunde, jagdliche Praxis, Waffen, Recht, Hunde, Landbau etc. zu übermitteln erfordert schon ein kleines bisschen Improvisation.

So folgten also viele, viele Freitag Abende und Sonntage mit viel Lernstoff vor den PC´s. Wir waren eine bunt gemischte Truppe, vom Postboten zum Optiker, über Pilot zum Steuerberater, Maschinenbau und Co., hatten aber alle das gleiche Ziel „Wir wollen Jäger werden“.

Irgendwann kommt dann aber natürlich die „Grenze“ an der ein Präsent Unterricht unabdingbar ist, es wird dann schon ein bisschen schwierig am PC z.B. ein Reh zu zerwirken, Waffen zu zerlegen, oder die ersten Schieß Stunden abzulegen … so fieberten wir alle den Lockerungen entgegen und es kam der Tag an dem wir uns alle das erste mal LIVE und in Farbe in der Jagschule treffen konnten.

Endlich ging´s ans Praktische … Herz, Nieren, Leber, Lunge etc. wurden „untersucht“ … Drilling, Repetierer und PPK´s wurden in ihre Einzelteile „zerlegt“ … Saatgut, Bodenbeschaffenheiten, Feldbestellung und Leguminosen „inspiziert“ … Zeigerpflanzen – Büsche, Bäume, Sträucher, Blätter, Knospen, Ansitzeinrichtungen konnten endlich persönlich begutachtet werden. Zeitgleich wurde zuhause fleißig am online Trainer, oder noch konventionell am Papier, für die schriftliche Prüfung gepaukt.

Eine große Hürde war dann noch das Flinten und Kugel schießen, wir benötigten alle noch unsere Schießnachweise wo uns das liebe Corona laaaange drauf warten ließ.

Als endlich kurz vor knapp alle Nachweiße in der Tasche waren, wir unsere „Vorprüfung“ in der Jagdschule hinter uns gebracht haben, ging´s auch schon ab zur mündlichen Prüfung. Danach wartete noch die „die Königsdisziplin“ die Waffenhandhabung.

Ich durfte ende Juni dann endlich mein grünes Scheinchen in den Händen halten und meinen Jägerbrief abholen!

Trotz einer „schwierigen Zeit“ haben wir alles in allem (Schüler wie Ausbilder) einen guten Job erledigt, Hürden überwunden, neue Freunde gewonnen, Spaß gehabt, mega viel gebüffelt aber auch eine richtig tolle Zeit genossen.

In diesem Sinne – Waidmannsheil!

Grüß Gott,

ein bisschen was über mich: Ich bin ein Isländer und wohne seit einem Jahr in Deutschland. Aus Island habe ich ein bisschen Jagderfahrung mitgebracht. Während dem Lockdown habe ich beschlossen, einen Jagdschein in Deutschland zu machen.

Ich habe mir mehrere Jagdschulen in und um Augsburg angeschaut und mich dann für die Jagd- und Naturschule Wertachtal entschieden. Der Grund dafür ist die Kurslänge – nicht zu kurz aber auch nicht zu lang. Man kann den Kurs auch neben Arbeit und Familie absolvieren. Zu Beginn hatte ich Angst, als ich die Menge des Materials gesehen habe. Aber die Jagdschule hat für jedes Fachgebiet Experten, die uns durch das Lernmaterial geholfen haben und jede Frage beantworten konnten. Gegen Ende des Kurses ist die Lernzeit sehr intensiv, aber wir wurden gut auf die Prüfung vorbereitet und ich konnte sie trotz meinen Lücken in Deutsch erfolgreich absolvieren.

Ich empfehle diese Schule für jeden, Jäger und Nichtjäger, einfach weil man viel Wissenswertes über die direkte und einzigartige Natur um uns herum erfährt.

Kristján Guðmundur Sigurðsson

Liebe Jagdinteressierte,

Um das „grüne Abitur“ zu erwerben, habe ich mich nach einer Jagdschule umgesehen, welche mir die Ausbildung zum Jäger so gestaltet, wie ich mir das vorgestellt habe, in der Intensität wie es sein muss und das ganze bitte zu Zeiten, dass ich als selbständiger meinen Betrieb nicht monatelang vernachlässigen muss.

Diese Schule habe ich meiner Meinung nach hier gefunden.

Ich war zwei Mal zum Testen als „Besucher“ bei einem Vorgängerkurs mit dabei. Diese Testtage haben mich überzeugt und ich habe mich dann angemeldet. Leider haben dann die Corona bedingten Einschränkungen dazu geführt, dass die Jagdschule die Ausbildung nicht so machen konnte, wie sie es üblicherweise tut. Es wurde dann viel Onlineunterricht durchgeführt und die wirklich guten Dozenten haben alles gegeben, trotz Zoomkonferenz uns dieses „Handwerk“ doch noch fundiert zu vermitteln.

Der Unterricht hat mir immer gefallen, die Inhalte waren super, die Stunden kurzweilig und unsere „Lehrherren“ haben aus der Situation ohne Präsenzunterricht das Beste gemacht! Drei Wochen vor der Prüfung macht die Schule immer eine „Vorprüfung“ unter realen Prüfungsbedingungen und mit externen Prüfern. Das hat uns vor dem eigentlichen Prüfungstermin auch nochmal sehr geholfen.

An dieser Stelle auch ein Lob an meine Mitstreiter, meine Jagdschulkolleginnen- und Kollegen, unsere Truppe war spitze und ist es noch!

Einen Kritikprunkt hat es in meinen Augen gegeben: Zu unserer Zeit hatten wir für 15 Personen eine „Garnitur“ Waffen zum Üben der Waffenhandhabung. Unseres Erachtens zu wenig! Dies wurde thematisiert und meines Wissens nach, wurden die Übungswaffen nun verdreifacht! Super! Danke an dieser Stelle.

Mir hat es immer gut gefallen und ich würde dort wieder meinen Schein machen.

Jetzt wünsche ich Euch allen viel Spaß beim Lernen und natürlich viel Erfolg bei den Prüfungen!

Waidmannsheil

Horst Drexel, Mindelheim

Servus angehende Jägerinnen und Jäger,

Warum habe ich mich für die Jagdschule Wertachtal entschieden?

Bei der Wahl der Jagdschule waren mir die Aspekte Jagdphilosophie, eine fachlich fundierte Ausbildung und die Vorbereitung auf die Prüfung wichtig.

„Wir bilden Jäger aus, nicht nur Jagdscheininhaber“. Dieser Spruch der Jagdschule fußt auf dem Leitgedanken, dass zum waidgerechten Handeln mehr gehört als das rein fachliche Wissen, sondern auch eine waidgerechte Philosophie gegenüber Wald und Wild. Während der Ausbildung wurde dieser Gedanke auch von allen Ausbildern und Ausbilderinnen getragen und wurde zusammen mit den fachlichen Inhalten vermittelt.

Neben der Jagdphilosophie sollten natürlich auch die fachlichen Inhalte von Menschen vermittelt werden, die ihr „Handwerk verstehen“. Auch hier habe ich mich gut ausgebildet gefühlt. Beispielsweise wurde der Themenbereich Waffen von einem Polizisten vermittelt, das waidgerechte Zerwirken von einem Metzger oder Wildbiologie von einer Tierärztin. Hier hatte man immer einen Experten oder eine Expertin zur Hand, die auch über das notwendige Wissen für die Prüfung hinaus Rede und Antwort standen.

Zuletzt ist es natürlich entscheidend, die drei Prüfung (schriftlich, mündlich, praktisch) zu bestehen. Die Basis dafür bildet die ca. 3-monatige Ausbildung in der Jagdschule. Zu dieser Ausbildung gehört auch die gezielte Vorbereitung auf die einzelnen Prüfungen. Für die mündliche Prüfung steht ein Fragenkatalog zur Verfügung, in dem Fragen aus vergangenen Prüfungen gesammelt wurden und einen das Lernen ungemein erleichtern. Für die schwierige Waffenhandhabung (praktisch) wird man intensiv bis kurz vor der Prüfung „gedrillt“ damit man auch hier gut vorbereitet ist und mit gutem Gewissen die Prüfung angehen kann.

Alles in Allem war ich sehr zufrieden mit der Jagdschule, da neben der fachlichen Ausbildung auch der Spaß in den Stunden nicht zu kurz kam. 🙂

Im Dezember 2021 habe ich dann erfolgreich auf Anhieb meine Prüfung bestanden und fühle mich gut gewappnet für die Herausforderung des Jäger-Daseins.

Servus und Waidmannsheil

Michael Werner, Augsburg 15.02.2022

Herzliche Grüße an die geneigten Interessenten für den Jagdscheinkurs an der Jagd- und Naturschule Wertachtal.

Nachfolgend möchte ich meine Beweggründe kurz erläutern und erklären warum ich mich für die Ausbildung bei dieser Schule angemeldet habe. Anbieter gibt es deren viele und manch einer versucht mit Superlativen zu glänzen wieso man ausgerechnet zu ihm gehen sollte.

In meiner Ahnenreihe finden sich kaum bis gar keine Bezüge zur Jägerei und ursprünglich bin ich von der Sportschützenschiene her auf den Gedanken gekommen. Denn bei diversen Kursen wie dem Erwerb einer IPSC-Schießlizenz oder dem Wiederlader-/ Vorderladerlehrgang waren auch immer einige Waidmänner anzutreffen.

Dadurch kam der Stein ins Rollen und da ich von Berufs wegen in meiner Kundschaft auch gelegentlich Jäger habe, fing ich an mich damit zu beschäftigen und insbesondere die Jungjäger zu deren Werdegängen zu befragen. Von Druckbetankung binnen 3er Wochen in fernen Bundesländern oder langwierigen, 12 Monate währenden Kursen war da einiges dabei; allerdings nix was mich hätte überzeugen können.

Was macht also der „moderne Mensch“ wenn Rat und Tat gefragt sind: Man guckt ins G****e (wollen ja hier keine Schleichwerbung betreiben) und relativ schnell tauchte auch die Wertachtaler Jagdschule in der Trefferliste auf; obschon sich im Lechfeld und Ostallgäu zwischen Augsburg und Landsberg doch einige tummeln.

Die Homepage ist sehr ansprechend gestaltet und auch das Konzept in einem ca. 6 Monate dauernden Kurs die „Sache durchziehen“ zu können, entsprach exakt meinem Anforderungsprofil. Schließlich hat man ja auch noch ein Leben nebenbei… Sehr gut dargestellt sind die verschiedenen Referenten die oft auch aus der Branche kommen z.B. Landwirtschaft oder Tiermedizin. Das hat einen adretten ersten Eindruck hinterlassen und ich habe einfach via Kontaktformular eine kurze Nachricht bzgl. des Winterkurses (07.01. – Juno) für die Prüfung II/ 2022 gesandt. Gleich am folgenden Tag kam ein Anruf des Ausbildungsleiters Hr. Wurm und nachdem sich alles recht gut anhörte, habe ich mich mit ihm 2 Tage später in den Unterrichtsräumen getroffen. Zu dem Zeitpunkt war ich noch nicht 100% der Meinung ein solches Unterfangen tatsächlich anzugehen, allerdings stellte sich im Verlauf des Gespräches doch recht schnell heraus, daß es bei dieser geballten Lehrpower absolut machbar sein sollte, die als besonders schwierig geltende Bayerische Jägerprüfung erfolgreich ablegen zu können.

An dieser Stelle noch der Hinweis, daß der „Boss“ schon ein ganz eigener Charakter ist, mit dem vielleicht nicht jeder klarkommt. Aber dies im positiven Sinne, denn Wichtigmacher und Großmäuler sind hier falsch!

In den älteren Rezensionen wird häufig der Zusammenhalt in den Kursgruppen beschworen und das hängt sicherlich auch damit zusammen, daß Hr. Wurm eben jeden Aspiranten vorher „abcheckt“, ob er/ sie auch paßt. In dieser Hinsicht ist das ähnlich wie mit dem korrekten Ansprechen des Wildes J Für mich auch ein Indikator die richtige Entscheidung getroffen zu haben war, daß er mir das gesammelte Unterrichtsmaterial gleich mitgegeben hat, noch ehe ich eine Anzahlung geleistet hatte. Also mit Vertrauensvorschuß denn die Sachen kosten ja auch ein bisserl Geld.

Organisatorisch betrachtet gibt man sich hier sehr viel Mühe; z.B. wurde der Kurs in hybrider Arbeitsweise, d.h. gleichzeitig zum Präsenzunterricht auch Online gestaltet, was mit Beamer, Webcams etc. auch recht gut gelang.

War es manches Mal kalt, so wurden Heizgeräte mit Zeitschaltuhren herbeigeschafft, um eine angenehme Atmosphäre bereitstellen zu können. Anregungen und Wünschen der Kursteilnehmer wurde immer recht zügig Rechnung getragen und wenn es mal Fragen gab, die nicht gleich beantwortet werden konnten, kam 1-2 Tage später schon die recherchierte Info in die WhatsApp-Gruppe.

Absolut sensationell sind die vielen praktischen Unterrichtseinheiten in denen neben Aufbrechen und Zerwirken sowie dem Bau von Reviereinrichtungen auch Exkursionen in „echte Reviere“, Wälder bzw. Forste und landwirtschaftliche Areale stattfanden und auch als greifbares Wissen vermittelt wurden. Mein persönliches Highlight war die komplette Ausrichtung einer Brauchbarkeitsprüfung samt einer tollen Jagdhündin als Protagonistin! Das war echt mega!

Generell sind auch Humor und Witz nicht zu kurz gekommen; es wurde viel gelacht, trotz des enormen Pensums an zu bewältigendem Lernstoff.

Die Prüfungsvorbereitungen sind ebenfalls hervorragend, z.B. wurde die komplette mündliche Prüfung in allen Fächern mit 6×12 min. durchexerziert (ganz realistisch mit kursfremden Prüfern) und auch die Übungen zur Waffenhandhabung waren recht intensiv.

Unterm Strich kann ich diese Kurse wärmstens empfehlen und auch die Gebühren sind angesichts des Gebotenen wirklich als günstig zu bezeichnen. Würde ich jederzeit wieder machen!

Ein ganz herzliches Dankeschön an meine Kameraden/ -innen; Ihr habt mir sehr viel Freude bereitet!

Also dann, angehende Jagdscheinanwärter, gleich bei der Jagd- und Naturschule Wertachtal informieren und anmelden!

H.H.Raum, Windach im Juli 2022

Hallo,

bereits seit 10 Jahren plante ich es, den Jagdschein zu absolvieren. Für den Jägerkurs IV 2023 war es dann soweit. Meine Entscheidung fiel auf die Jagd- und Naturschule Wertachtal, da mir hier der zeitliche Umfang, der Preis und die Erfahrungen vergangener Schüler besonders zugesagt hat. Die Dozenten sind alle hochprofessionell und vermitteln den gesamten Lernstoff praxisnah und verständlich. Nach jeder Unterrichtseinheit wurde das Erlernte wieder abgefragt; so festigte sich das Wissen nachhaltig. Wir wurden alle sehr sehr gut auf die jeweiligen Prüfungen vorbereitet, sodass ein Bestehen dieser beinahe garantiert war. Dennoch kommen viele eigenständige Lerneinheiten dazu, um ein vertieftes Wissen rund um die Jagd zu festigen.

Ich kann die Jagd- und Naturschule Wertachtal uneingeschränkt weiterempfehlen und bedanke mich für die sehr tolle Zeit mit vielen neuen Jagdfreunden.

Waidmannsheil

Sebastian Söllner

Warum habe ich mit 49 Jahren den Jagdschein gemacht?

Das war einerseits die pure Neugier nach den Inhalten der Ausbildung, andererseits aber auch die (An)Spannung, ob ich das „grüne“ Abitur auf Anhieb schaffen würde…. Wie ich feststellen musste, erforderte die Ausbildung, sich konsequent nach der beruflichen Arbeit mit den Inhalten der Themengebiete auseinanderzusetzen.

Wie war den Ablauf der Ausbildung?

Natürlich habe auch ich von unserem Kursleiter, Herrn Wurm, die Unterlagen zum Selbststudium lange vor Beginn des Kurses erhalten, aber da war die Prüfung noch so weit weg, dass sich in der Zeit bis zum Kursstart (leider) erst mal eine „Staubschicht“ auf den Heften bildete… Im Januar 2023 startete dann unser Jagdkurs in Langerringen. Wir waren eine gemischte Gruppe aus allen Altersklassen und Berufen. Immer am Freitagabend und am Sonntag waren wir im Unterricht.

Im Verlauf unserer Ausbildung haben mir ganz besonders die Fächer Haar- und Federwild gefallen. Es war wirklich beeindruckend, wieviel Fachwissen bei allen Ausbildern vorhanden war! Zum Beginn der Folgestunden wurde der Stoff teilweise dann auch gleich mit alten Prüfungsfragen wiederholt… Allmählich wurde mir klar, welch umfangreiche Stoffsammlung für die Prüfungen zu bewältigen war.

Also begann ich mit der Nachbearbeitung und habe mir Zusammenfassungen zu einzelnen Themenfeldern erstellt.

Vor allem die schriftliche sowie mündliche Vorprüfung der Jagdschule (durch externe Prüfer!) haben mir sehr weitergeholfen. Erstens musste die Gruppe den jeweiligen Stoff bis zu den Vorprüfungen parat haben, zweitens lernten wir gleich den Ablauf der Prüfungen kennen. In Verbindung mit der wirklich hervorragenden(!) Ausbildung auch in Theorie und Praxis zur Waffenkunde waren wir sehr gut für die Prüfungen vorbereitet!

Was war für mich wichtig?

Für mich war es wichtig, die Prüfungen (schriftlich, mündlich, Waffenhandhabung und Schießen)

„hintereinander“ zu lernen. Die Zeit zum Lernen muss ja neben Beruf und Familie irgendwie noch Platz haben. Unsere Lerngruppe hat mir dabei sehr viel gebracht, da wir die Prüfungen der letzten Jahre zusammen bearbeitet haben und jeder etwas aus seinem (privaten) Spezialgebiet beitragen konnte.

Zusammenfassung:

Der Umfang sowie die Abfolge der Prüfungen brauchen wirklich Ihre Vorbereitungszeit! Mit dem nötigen Quentchen Glück in den Prüfungen war aber schlussendlich alles machbar! Es ist wirklich ein unbeschreibliches Gefühl, bei der abschließenden Schießprüfung auch mit dem dritten Schuss richtig getroffen zu haben!!

Ich wünsche der Jagd- und Naturschule Wertachtal mit Ihren Ausbildern immer sehr interessierte Teilnehmer. Unserem Jagdkurs wünsche ich viel Waidmannsheil und Freude bei der Ausübung des schönen Hobbies.